Axel Dubinski

Ich habe die Vision, dass alle Unternehmen ihre Geschäftsmodelle, Prozesse und Strukturen auf Nachhaltigkeit ausrichten, um ihre Existenzberechtigung zu behalten.

Von Kindesbeinen an bin ich mit schwierigen Umweltbedingungen konfrontiert worden. In der Familie, Schule, Studium, Ausbildungen und unterschiedlichen Berufsstationen. Es ging nicht primär darum mich in meinen Talenten, meinem Engagement, meiner Wissbegier und Begeisterung zu unterstützen und zu fördern, sondern mich an die Gewohnheiten und Anforderungen meiner jeweiligen Umweltsysteme anzupassen. Diese Erfahrungen meiner Kinder- und Jugendzeit haben mich tiefgeprägt. Und ich habe sehr früh angefangen mir Spielräume für meine eigenen Interessen und Talente zu erobern. Schnell habe ich dabei Grenzerfahrungen gesammelt und wurde für Grenzüberschreitungen sanktioniert. Ich wollte wissen, warum funktionieren Menschen und ihre Systeme so wie sie es tun?

Also fing ich an zu studieren. Alles, was mich damals interessierte: Wirtschafts-, Erziehungs- und Religionswissenschaften sowie Medizin und Psychologie. Mein Traum vom lebenslangen Lernen endete nach einigen Jahren wegen Geldnot und ohne Abschlüsse.

Ich musste meinen Lebensunterhalt irgendwie verdienen. Ich ging zu Daimler-Benz und verkaufte Lastkraftwagen. Geld war genug da, Sinn zu wenig. Ich wurde Verkaufstrainer und leitete später ein Bildungswesen. Jetzt war die Entwicklung von Mitarbeitern, Führungskräften und Organisationsstrukturen mein Thema.

Ich lernte am Management-Zentrum St. Gallen und in der firmeneigenen Kaderschmiede alles über Unternehmens- und Organisationsentwicklung, Gruppendynamik, Moderation, Führung, Beratung und Coaching.

Ende 1980 kam im Daimler-Konzern ein neuer Chef ans Ruder und änderte die Konzernstrukturen radikal. Ich bekam eine ungewöhnliche Jobanfrage: Aufbau und Leitung von Betriebsrats-Strukturen in einem neuen Teilkonzern. Ich akzeptierte und wurde mit großer Mehrheit gewählt. Mit 33 Jahren war ich der jüngste Betriebsratsvorsitzende und Aufsichtsrat in der Unternehmensgeschichte. Jetzt hatte ich es geschafft! Ich war da angekommen, wo die Mächtigen ihre Entscheidungen trafen. An der Schnittstelle von Unternehmen, Gewerkschaften und Politik. Vier Jahre habe ich in der Praxis erlebt wie Menschen in diesen Systemen funktionieren und wie diese Systeme funktionieren.

Hier ein paar meiner Meilensteine:

Aus- und Weiterbildungen (Auszug)

  • Studien der Wirtschafts-, Erziehungs- und Religionswissenschaften
  • Verkäuferausbildung Daimler-Benz AG
  • Trainerausbildungen in Moderation, Gruppendynamik, Rhetorik, Präsentation, Daimler-Benz AG und ComTeam
  • Ausbildung als Organisationsentwickler am Management Zentrum St. Gallen
  • Ausbildung als Systemischer Berater und Coach bei Dr. Bernd Schmid, ISB-Wiesloch
  • Ausbildung als Systemischer Familien- und Organisationsaufsteller bei Dr. Gunthard Weber, Wieslocher Institut für systemische Lösungen
  • Aus- und Weiterbildung in fernöstlichen Meditation- und Kontemplationstechniken bei Williges Jäger, Paul Kohtes, Prof. Dr. Michael von Brück
  • Weiterbildungen in Traumatherapie Somatic Experiencing (SE) (nach Dr. Peter Levin) und NeuroAffective Relational Model™ (NARM) (Dr. Laurence Heller)

 

Management – und Lehrkompetenz (Auszug)

  • Leiter Organisations- und Führungskräfteentwicklung debis Financial Services
  • Betriebsratsvorsitzender Daimler-Benz Interservices (debis) AG
  • Aufsichtsrat und Mitglied des Personalausschusses debis AG
  • Vorstand einer NGO sowie Vorstand und Gesellschafter eines Internet-Startups
  • Seit 30 Jahren Seminarleiter, Trainer und Berater in Unternehmen
  • Seit 20 Jahren Systemischer Lehrcoach und Lehrtrainer
  • Seit 5 Jahren Lehrer für transgenerationales und kollektives Trauma Familien, Organisationen und Gesellschaften

 

Beratungs- Coaching- und Therapiekompetenz (Auszug)

  • Seit 30 Jahren Begleitung von Change-Management Prozessen in Großunternehmen
  • Seit 15 Jahren Unternehmercoaching und Begleitung von Unternehmensnachfolgeprozessen in mittelständischen Unternehmen.
  • Seit 10 Jahren Trauma-Coaching für Gründer- und Leitungsteams in Organisationen
  • Seit 10 Jahren traumatherapeutische Begleitung von Einzelpersonen, Paaren und Familien

Transformation durch gemeinsamen Dialog. Durch Bewusstheit über eigene Steuerungsmuster im Denken, Fühlen und Handeln.

Funktionieren war noch nie mein Kerntalent. Geld und Macht als Selbstzweck hatten nach der anfänglichen Begeisterung ihren Reiz verloren. Nach zehn Jahren Automobilkonzern nahm ich meinen Abschied und ein folgendes Sabbatjahr, um den freiwilligen Sturz in die Bedeutungslosigkeit mit allen Entzugserscheinungen zu verarbeiten.

Ich zog mit meiner damaligen Frau und den Kindern in die Idylle einer Öko-Siedlung im Oberallgäu um. Es waren zwei Jahre des Rückzugs, der Regeneration und Neuorientierung.

Nach meiner Auszeit arbeitete ich als Vorstand einer Non-Profit-Organisation, Gründer eines Internet-Startups und als Berater für Change-Projekte in Unternehmen. Ich erwarb mir profundes Wissen über Blockade-Dynamiken und Logiken des Scheiterns in sogenannten Transformations-Prozessen. Trotz meiner Kompetenzen und Erfahrungen lag der Erfolg meiner Veränderungsarbeit im deprimierenden Durchschnitt. “Es liegt nicht am mangelnden Wissen oder fehlenden Skills, sondern am Verhalten der Menschen, wenn Veränderungen scheitern“, war meine ernüchternde Erkenntnis.

Im Rahmen eines Change-Projektes der Agentur für Arbeit habe ich drei Jahre mit sogenannten hoffnungslosen Fällen von über fünfzigjährigen Langzeitarbeitslosen gearbeitet, um ihnen eine neue Lebens- und Arbeitsperspektive zu eröffnen. Fast alle hatten traumatisierende Biografien und Familiengeschichten hinter sich.

Und diese Erfahrungen deckten sich mit meinen Beobachtungen von Blockade- und Sabotagemustern in Transformationsprozessen von Organisationen. Diese Muster waren oft Schutzstrategien, um Wiederholungen traumatischer Erfahrungen aus der Familien- und Organisationsgeschichte zu vermeiden.

Heute geht es mir darum Rahmenbedingungen mit Organisationen zu erschaffen, die ihnen helfen ihre Transformationsfähigkeit zu erhöhen, Veränderungsprozesse zu beschleunigen und Teams kreativer und produktiver interagieren zu lassen. Systeme zu gestalten, damit aus Mitarbeiterpotenzial gelebtes Können und genutzter Entscheidungsspielraum wird.

Privat

 Mit meiner heutigen Frau, den Kindern und Enkeln verbringe ich einen Teil des Jahres in der Toskana. Hier ist Zeit zum Regenerieren, Zeit für Begegnungen, Zeit zum Träumen, Zeit für Muße. Gleichzeitig ist dieser Ort ein Inkubator für neue Ideen und Projekte.

Unser neuestes Projekt ist gerade im Entstehen. Gemeinsam mit einer Gruppe von Ärzten, Beratern, Handwerkern, Therapeuten, Gärtnern, u.a. planen wir das „nachhaltigste Dorf der Welt“ zu bauen. Ein Mehrgenerationen-Projekt von Menschen unterschiedlicher Berufe, Kompetenzen und Erfahrungen.  Verbunden durch den gemeinsamen Gestaltungswillen, ein Modellprojekt für gesundes und nachhaltiges Leben im ländlichen Raum zu realisieren. Mittelpunkt dieses Projektes wird ein interdisziplinärer Campus für Gesundheit, Persönlichkeitsentwicklung und Traumaheilung sein.

Privat

 Mit meiner heutigen Frau, den Kindern und Enkeln verbringe ich einen Teil des Jahres in der Toskana. Hier ist Zeit zum Regenerieren, Zeit für Begegnungen, Zeit zum Träumen, Zeit für Muße. Gleichzeitig ist dieser Ort ein Inkubator für neue Ideen und Projekte.

Unser neuestes Projekt ist gerade im Entstehen. Gemeinsam mit einer Gruppe von Ärzten, Beratern, Handwerkern, Therapeuten, Gärtnern, u.a. planen wir das „nachhaltigste Dorf der Welt“ zu bauen. Ein Mehrgenerationen-Projekt von Menschen unterschiedlicher Berufe, Kompetenzen und Erfahrungen.  Verbunden durch den gemeinsamen Gestaltungswillen, ein Modellprojekt für gesundes und nachhaltiges Leben im ländlichen Raum zu realisieren. Mittelpunkt dieses Projektes wird ein interdisziplinärer Campus für Gesundheit, Persönlichkeitsentwicklung und Traumaheilung sein.

Testimonials

"Warum ich gern zu Karin komme: Ihr Engagement ist ansteckend, entzündet meinen Mut und hilft meiner Motivation auf die Beine."
"Was ich an Karin schätze: Ihre Kompetenz, Professionalität, Humor, Herzlichkeit."
"Karins Spontaneität und Energie ist ansteckend, ihr Lachen übrigens auch. Aus einer Sitzung mit ihr komme ich immer mit dem Gefühl heraus: es gibt einen Weg, es gibt eine Möglichkeit."
"An Karin schätze ich, dass sie in der Prozessbegleitung sehr gut in Resonanz ist, dabei immer sehr gute Orientierung behält und dadurch mit wohltuender Klarheit das Gespräch strukturiert, ohne dabei etwas abzuklemmen oder überzustülpen."
"An Karin schätze ich, dass sie in der Prozessbegleitung sehr gut in Resonanz ist, dabei immer sehr gute Orientierung behält und dadurch mit wohltuender Klarheit das Gespräch strukturiert, ohne dabei etwas abzuklemmen oder überzustülpen."